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Die rheinischen Brikettfabriken ‘Hubertus’ und ‘Concordia’
in Brüggen, Kierdorf und Liblar
Über Jahrzehnte haben viele Bergmänner und Handwerker in den Tagebauen und Brikettfabriken der 'Hubertus Braunkohlen AG.' Lohn und Brot gehabt. Manche fanden sogar eine neue Heimat in den Vorgebirgsdörfern Brüggen, Zieselsmaar/Kierdorf und Liblar. 'Hubertus', 'Concordia-Nord' - entstanden aus 'Brendgen' und 'Kohlenquelle' - und 'Concordia-Süd' prägten mit ihren hohen Schornsteinen das Landschaftsbild der 'Ville'.
1938 wurde auf 'Concordia-Süd' die letzte Schicht verfahren. Ein Jahr später gingen die beiden anderen Werke zwangsweise in der 'Erft-Bergbau AG.' auf. Mitte der 1950er Jahre übernahm die 'Roddergrube AG.' in Brühl die Leitung. 1958 wurde auch die Brikettfabrik 'Concordia-Nord' stillgesetzt. Ab 1960 gehörte die Fabrik 'Hubertus' in Brüggen zur Rheinischen Braunkohlenwerke AG. Nach einer schweren Kohlenstaubexplosion mit vielen Opfern im Frühjahr 1964 schloss die Fabrik für immer ihre Werkstore.
ISBN 978-3-00-023072-1
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Eisenbahnen im Kreis Bergheim (1)
Bergheimer Kreisbahn und Mödrath-Liblar-Brühler Eisenbahn AG (1896-1912)
Die Industrialisierung der links-
rheinischen Erft-Region im letzten Drittel des 19. Jahrhundert hat viele Facetten. Wichtigste Voraussetzung war der Bau von Eisenbahnverbindungen. Nur auf dem Schienenweg konnten die produzierten Massengüter wie Rüben, Zucker, Rohbraunkohle und Briketts transportiert und verteilt werden.
Die neue Veröffentlichung über die Eisenbahnen im alten Kreis Bergheim Schmalspur/Normalspur) konzentriert sich auf die Darstellung der ‚Bergheimer Kreisbahn' und der ‚Mödrath-Liblar-Brühler Eisenbahn' zwischen 1894 und 1912.
Im zweiten Teil wird versucht, an Hand von Fotos und anderen Zeugnissen, die weitere Entwicklung von der Reichs- und Bundesbahnzeit zu dokumentieren. Den Abschluss bilden der Rückbau der Linien bis auf die heutige Stammstrecke zwischen Horrem über Bergheim nach Bedburg bis hin zur Übernahme und den Betrieb durch die Deutsche Bahn AG.
Volker H. W. Schüler - Manfred Coenen
Erscheint November 2011
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Die Villebahn
Geschichte einer Grubenanschlussbahn im Rheinischen Braunkohlenrevier 1902 - 2009
Nach gründlicher Recherche im historischen Archiv der heutigen RWE Power AG wird in Kürze die erste umfassende Darstellung der für die industrielle Entwicklung im Raum Hürth so bedeutsame Grubenanschlussbahn erscheinen.
Auf etwa 190 Seiten wird die Besonderheit dieser Eisenbahn während der vergangenen mehr als 100 Jahre in Bild und Text hervorgehoben. Das verwendete Foto-Material, das umfassend erläutert ist, und die detaillierten Betriebsmittel-Listen dürften jeden Eisenbahn-Fan erfreuen.
Mancher wird sich bei der Lektüre aber auch an die Zeiten erinnern, als er mit der sogenannten ‚Schwarzen Bahn' auf der Strecke der Villebahn auf Schicht im Tagebau oder der Fabriken auf dem ‚Knapsacker Hügel' fuhr - oder einfach nur vom Umland in die Großstadt Köln.
Helmut Neßeler - Manfred Coenen
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Das Klosterdorf Bottenbroich auf der Ville
Es gibt nicht mehr sehr viele Bottenbroicher, die sich noch an den Tag erinnern, als der Umzugswagen vollgepackt vor der Haustüre stand und die Kühe ein letztes Mal von ihren Futterraufen losgekettet wurden. Das Dorf musste dem fortschreitenden Braunkohlenabbau des Tagebaus 'Sibylla' endgültig weichen.
In der Publikation 'Das Klosterdorf Bottenbroich auf der Ville', die Ende November erscheint, erinnern die Autoren aus Anlass des 60. Jahrestages der Umsiedlung in zahlreichen Beiträgen an das Leben in der von Landwirtschaft und Bergbau geprägten Siedlung. Viele Erinnerungen an glückliche, aber auch schmerzhafte Zeiten werden auf diese Weise wieder zum Gesprächsthema: das Kloster der Zisterzienser, die Pfarrkirche mit der eindrucksvollen Pietà, das große Schulhaus und der Reigen der jährlichen Dorffeste.
Die dritte Generation der Umsiedler lebt heute in Neubottenbroich, Grefrath, Habbelrath oder Türnich. Der Blick auf das Geschehen im alten Bottenbroich darf Großväter und Großmütter, Väter und Töchter, Enkel und Enkelinnen mit Stolz erfüllen.
Volker H. W. Schüler - Hans W. Porschen
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